Malta Aviation Museum, Teil 1

Malta, 26 September 2008

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Ende 1944 designte Sydney Camm, Hawker's  bekannter Chef Designer mit der P. 1040 ein außergewöhnliches Düsenflugzeug  für das das neue Rolls Royce B.41 Turbojet-Triebwerk vorgesehen war. Nachdem  Luftfahrtministerium und Admiralität Skepsis äußerten, entschieden Hawker und Rolls Royce im Oktober 1945 einen eigenen Prototyp zu entwickeln.. Ende 1945 schließlich entschied die Royal Navy das Camm`s Jagdflugzeug mit dem neuen Düsentriebwerk vielversprechend erschien und beauftragte die Herstellung von 3 Prototypen bis Mai 1946.

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Der Erstflug der VP401 erfolgte in Boscombe Down am 2 September 1947. Die VP413 war die Erste der Navy-Prototypen und flog erstmals am 3 September 1948. Erste Landungen auf Flugzeugträgerdecks erfolgten 1949 auf der H.M.S. Illustrious. Daraufhin erfolgten natürlich weitere Verbesserungen. 1949 gewann die VP401 geflogen von Neville Duke das National Air Race in Elmdon, wobei sie eine Geschwindigkeit von 508 mph erreichte. Danach gewann dieses Muster die SBAC Trophy mit einer Geschwindigkeit von 510 mph.

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Der erste Produktionsauftrag der Royal Navy an Hawker belief sich über insgesamt 151 Sea Hawk Flugzeuge. Die Indienststellung im 806ten Marineluftfahrtgeschwader erfolgte dann im März 1953, im Februar 1954 wurde erste Sea Hawks auf der H.M.S. Eagle stationiert. Der Träger verlegte seinen Standort ins Mittelmeer und seine Flugzeuge operierten dort auch von Malta (Stützpunkt Hal Far) aus.

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Während der Suez-Krise 1956 beteiligten sich 6 Sea Hawk Geschwader aktiv. Diese waren auf den Trägern Eagle, Albion und Bulwark stationiert. Hier bewiesen die Flugzeuge ihre Effektivität im Bodenangriff. Zu den fremden Streitkräften, die mit Sea Hawks ausgerüstet waren, gehrten die niederländische, die westdeutsche und die indische Marine. Indische Sea Hawks waren im Jahr 1961 auf der Vikrant stationiert als diese von Malta aus operierte.

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1999 erwarb die  Stiftung des Malta Aviation Museum die Hawker Sea Hawk FGA.2, WV826 vom Phoenix Aviation Museum. Die Sea-Hawk war das erste trägergestützte Düsenflugzeug der Ausstellung und reflektiert die lange Verbundenheit Maltas mit der Marinefliegerei während der Nachkriegszeit. WV826 erhielt einen Anstrich der ein während der Suez-Krise eingesetztes Muster repräsentiert 8dahe auch die gelb-schwarzen Identifizierungs-Streifen). Von der H.M.S. Bulwark aus operierend griff das Geschwader ägyptische Flugfelder an und unterstützte die Bodentruppen.. Bei ihrer Rückkehr Anfang 1957 (nach einem kurzen Aufenthalt auf Malta, Hal Far) wurde das Geschwader auf die H.M.S. Ark Royal verlegt und der Code auf dem Leitwerk änderte sich von B auf O. Allerdings wurden offensichtlich die Identifizierungsstreifen  bei belassen.

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