Tamiya`s Tiger I, Umbau zur Befehlsversion, 1/35, Teil 1, der Motor

Bericht von Jan-Ulf Krethlow

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Um dem Tiger ein wenig "Leben" einzuhauchen, sollte unter Anderem die Motorraumklappe auch geöffnet darstellbar sein. Um nun bei geöffneter Klappe nicht einen Blick ins Leere zu gewähren, gehört natürlich auch ein Motor eingebaut. Hier entschied ich mich für die wohl einfachste aller Varianten.

Tamiya selbst bietet hier einen Kit, passend auch zu anderen Bausätzen wie beispielsweise dem Panther, an. Dabei geht die knappe, aber an dieser Stelle vollkommen ausreichende, Bauanleitung Hinweise über die Ausführung an. Versionsspezifische Eigenheiten können so berücksichtigt und entsprechend umgesetzt werden.

Der ergänzende Motor-Bausatz beinhaltet neben dem Motor an dem eine der Seitenwände bereits angegossen ist natürlich auch die 3 weiteren Motorraumwände Auf dem folgenden Bild sind die Seitenwände (graue Teile, Ansicht auf die Außenseiten) des zusätzlichen Motor-Bausatzes sowie die dem Grundbausatz als Einzelteil beiliegende Motorraumklappe ( beigefarbenes Teil, Ansicht auf die Innenseite) abgebildet. Gut zu erkennen sind die vorbereiteten Sacklöcher der Motorraumseitenteile. Je nachdem für welches Modell der Bausatz verwendet wird, gehören unterschiedliche dieser Sacklöcher geöffnet. Dies ist in der Anleitung eindeutig beschrieben. Der Blick auf das beigefarbene Bauteil der Motorraumklappe zeigt sofort dass diese wohl ursprünglich nicht für eine geöffnete Darstellung ausgelegt ist. Immerhin liegt sie als gesondertes Bauteil bei. Dadurch kann sie als Grundlage für die später offen darstellbare Klappe dienen.

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Ein paar Vorbildfotos zu Rate gezogen kann nun die Innenseite der Motorraumwände ein wenig nachdetailliert werden. Nach dem Verspachteln einiger Sinkstellen auf der Motorraumrückwand wurden aus Sheetstreifen und -rohren einige Details ergänzt. Dabei wurden die Biegungen an den zusätzlich eingebrachten Leitungen durch vorsichtiges Erwärmen realisiert. Dem Motor-Kit liegen auch einige Leitungen bei (an der grauen Farbe zu erkennen), welche bei dieser Gelegenheit natürlich gleich mit montiert wurden. Angüsse und Sinklöcher auf der Motorraumklappe wurden bei dieser Gelegenheit ebenfalls bearbeitet und so auf der Innenseite eine ebene Fläche, als Vorbereitung für die folgenden Ergänzungen, erzielt.

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Die Innenseite der Klappe, ergänzt um vier Verriegelungen samt Anschlägen. Der im Originalbausatzbauteil zu erkennende Absatz in der runden Belüftungsöffnung wurde im oberen Bereich durch das Einlegen eines Sheetstreifens egalisiert. Unterhalb dieses schmalen streifens wurden, dem Vorbild entsprechend, einige schmale Segmente, natürlich wieder aus dünnen Plstikmaterial, eingebracht. Im Bereich der rechteckigen Lüftungsöffnung wurde Bohrungen angebracht um die Verbindung der auf der Außenseite angebrachten Abdeckung aufnehmen zu können. Diese wurde natürlich auch an das Original angelehnt abgeändert.

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Auf der Außenseite der Klappe halten sich die Änderungen in Grenzen.Wie vorher beschrieben wurde die Abdeckung der rechteckigen Lüftungsöffnung um sechs dünne Kupferstäbe ergänzt. Desweiteren wurden die beiden seitlich angebrachten Riegel abgetrennt und derart bearbeitet, das die mittig angebrachten Hebel nun , dem Gesetz der Schwerkraft folgend, in geöffneter Stellung entsprechend ausgelenkt sind.

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Die runde Öffnung wurde im Randbereich noch ein wenig überarbeitet. Durch die schräge Stellung beim Fotografieren sind auf dem folgendem Bild die zusätzlichen eingebrachten Sheetsegmente im runden Lüftungsausschnitt gut zu erkennen.

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.Neben dem Griff gut zu erkennen. Einer der beiden bearbeiteten Bolzen

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Der Luftfiltergehäuse wurden noch um Verriegelungsklammern aus Kupferdraht ergänzt. Mittig auf dem Luftfilterdeckel befindet sich nun jeweils einer Flügelmutter, welche aus dem Zubehör stammt.

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Der Motorinnenraum fertig lackiert und mittels üblicher Techniken wie Washing und Trockenmalen etwas gealtert und mit Gebrauchsspuren versehen.

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