Tamiya`s Tiger I, Umbau zur Befehlsversion, 1/35, Teil 2, der Turm

Bericht von Jan-Ulf Krethlow

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Der nächste Abschnitt dem erhöhte Aufmerksamkeit galt, war der Turm. Und hier zunächst einmal dem Turmdach. Um die Gußstruktur nachzubilden bekamen die Wanne aber auch das Turmdach zunächst einmal eine Beschichtung mit Gunze´s Surfacer 500. Dabei wurden immer nur Teilbereiche eingepinselt und anschließend durch betupfen mit einem härteren Borstenpinsel eine Art flache Struktur realisiert.

Der Antennensockel auf dem Turmdach wurde versetzt, Die Turmbelüftung erhielt ein paar Bohrungen und der Belüftungssockel erhielt eine neue, etwas stärker ausgebildete Schweißnaht mittels einem gezogenem Gießast, welcher mit Tamiya Extra Thin auf den Sockel geklebt wurde. Danach wurde dieser relativ großzügig mit dem Flüssigklebstoff eingestrichen, so das mit einer Rasierklinge die Schweißnaht in das noch aufgeweichte Plastik eingebracht werden konnte.Die "Zapfen" am Belüftungssockel wurden durch Sheet nachgebildet und die Zarge der Ladeluke gegen ein Metallteil aus einem "Backdating-Set" ausgetauscht.

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Es folgten ein paar Ergänzungen an der Kommandantenkuppel. Um den Drehpunkt des Lukendeckels wurde ein leicht ansteigend zugeschnittenes Stück Sheet ergänzt. Die beiden dünnen Metallrohre, welche direkt neben dem Drehpunkt und auf der gegenüberliegenden Seite eingebracht wurden, dienten beim Original als Schirmaufnahme, welcher optional montiert für etwas Schatten über der geöffneten Luke sorgte.Im Bereich des Knicks im Turmach wurden noch 8 Bohrungen angebracht. Nicht das Tamiya da großartig geschlampt hat. Das Vorbild meines Projekts entsprach nur nicht in allen Belangen der späten Version..

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Der deckel der Kommandantenluke ist hier aufgesetzt und der Lafettenring für das Fla-Mg erhielt auf beiden Seiten (innen und außen) noch seine Schweißnähte, wieder aus gezogenem und in Flüssigkleber eingeweichtem Gießast.

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Das Turmdach ist soweit fertig.Hier wurde noch die Ladeluke ergänzt, welche aus dem Originalteil umgebaut wurde.Der Griff und der Öffnungsmechanismus wurden versetzt und ein neuer Verschluss, wieder aus Sheetstücken montiert. Zum Schluss erhielt auch die Klappe eine angedeutete Schweißnaht.

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Hier einmal ein Detailfoto der Kommandantenluke

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Der hintere Bereich des Staukastens wurde entfernt und durch ein entsprechend großes Stück Bleifolie ergänzt. Durch Einstechen mit einer Nadel sollten Beschussschäden realisiert werden. Die aus drei Teilen bestehenden Verschlüsse der Staukastendeckel gehören zu den filigransten Ätzteilen, die ich bisher verbauen durfte. Zur Aufnahme der Erastzkettenglider wurden im unteren Bereich Teile montiert die den Modelkasten Ketten beiliegen. Diese wurde um Stifte ergänzt, auf die beim Original die Kettenglieder geschoben wurden. Die oberen Halterung wurden getrennt und teilweise leicht hängend montiert. Es sollten später nicht alle Halterungen mit Kettengliedern versehen werden. Schließlich wurde noch Griffe auf den oberen Ersatzkettengliederhalterungen aus Kupferdraht nachgebildet.

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Ein schwarzes Loch in der Ladeluke führt dazu das der Scharnierarm ins Leere führt. An dieser Stelle entschiede ich mich mit der Detaillierung aufzuhören.

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Nochmal eine Gesamtansicht auf den fertigen Turm. Die Walzenblende erhielt ein paar Produktionszahlen aufgeklebt und wurde um zwei Sichtöffnungen erweitert. Das Alurohr stammt von Aber. Zimmerit und einige Beschädigungen sind hier ebenfalls zu erkennen.

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