Nakajima  Ki 84 Type 4 Hayate "Frank"

im Maßstab 1/32 von Hans Gassert

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Japans bester Jäger war wohl die Ki 84. Stark gepanzert, wendig und in kurzer Zeit zu produzieren. Im April 1942 legte der Chefkonstrukteur Tei Koyama seine ersten Entwürfe vor und erhielt im Mai 42 den Entwicklungsauftrag. Der handgefertigte Prototyp war10 Monate später fertig gestellt und ging kurze Zeit darauf zum Erstflug nach Ojima. Der große Sturm, was Hayate in der Übersetzung heißt, war Mitte 43 serienreif, hatte aber große Probleme mit dem Nakajima Ha 45 18 Zylinder Sternmotor. Im Frühjahr 1943 kommen die ersten Maschinen zu Truppe. Die Ki 84 war den alliierten Maschinen bis auf Griffon Mustangs und Spitfires überlegen. Um die 3500 Flugzeuge wurden produziert.

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Nachdem ein Wiedererwachen des 32er Maßstab stattgefunden hat, war es an der Zeit das Hasegawa auch ein Modell aus neuer Form auf den Markt bringt. Um die 100 Teile wollen zu einer recht detailgenauen Replik zusammen gebaut werden.

Begonnen wurde der Zusammenbau, nicht wie im Plan beschrieben mit dem Cockpit, sondern mit dem Motor, der einen recht guten Eindruckt macht aber in diesem Maßstab nach Zündleitungen und andern Verbesserungen schreit.

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Nach Recherche im Internet wurden die 36 Zündkabel am Motor angebracht plus ein paar andere Leitungen die ich auf Bildern sah. Lackiert wurde der Motor Alu mit Alclad 2 und der rechtliche Motor mit Tamiya Acrylfarbe. Nach diesen kleinen Verbesserungen macht der Motor schon eine recht gute Figur. Noch ein wenig gealtert und wir haben ein kleines Modell in den Händen.

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Nun das Cockpit. Auch hier erleben wir keine größeren Überraschungen. Recht gut detailliert reichen auch hier ein paar Kupferdrähte zum letzten Schliff. Zur farblichen Gestaltung habe ich mich für IJN Cockpit Green XF-71 von Tamiya entschieden, das mir nach Recherche in Büchern und Internet am Richtigsten erschien. Lediglich die fehlenden Sitzgurte habe ich aus dem Color- Programm von Eduard verwendet.

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Mein nächster Arbeitsgang war das Fahrwerk. Auch an diesen Teilen wurde mit hauseigenen Mitteln nachgebessert. Bremsleitungen, durchbohrte Fahrwerksscharniere und natürlich das obligatorische Altern mit stark verdünnter Ölfarbe. Fertig.

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Rumpf- und Tragflächenmontage lassen sich ohne große Probleme bewerkstelligen. Spachtelmasse...?? -> Fehlanzeige, die wurde hier nicht gebraucht. Lediglich ein kleiner Spalt zwischen Rumpf und Flügelansatz wurde mit Weißleim, der sich wunderbar für kleine Spalten eignet ( überschüssigen Leim einfach mit nassem Tuch wegwischen ), verschlossen. Nachdem alle Klebearbeiten abgeschlossen waren, kam der für mich interessanteste Teil des Modellbaus, das Lackieren.

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Da ich mich nicht für die von Hasegawa angeboten Versionen begeistern konnte, wurde ich im Osprey Band Nr.13 Japanese Army Air Force Aces 1937-45 fündig. Pilot meiner Vorlage war Campt. Tomojiro Okawa, geflogen in der 1Chutai/103 Sentai, stationiert Itami Flugplatz Japan Januar 1945. Okawa war Beobachter bei Kamikazeeinsätzen und hat den Krieg überlebt.

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Lackiert wurde die Frank zuerst mit einer Grundierung in Wei, anschließend mit Alclad 2 Weialuminium.

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Da japanische Flugzeuge oft ein recht ramponierten Anstrich tragen, habe ich hier einen anderen Weg zum Darstellen abgeplatzter Farbe beschritten. In einem Grafikprogramm habe ich die Beschädigungen nachgezeichnet und auf eine schwach klebende Folie aus dem Grafikbereich bertragen und ausgeschnitten. Diese Teile wurden auf das Modell bertragen.

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Nun wurden die Stellen an denen später die Hoheitsabzeichen aufgebracht werden Wei lackiert danach unten mit XF-14J.A. Grey und der obere Teil mit einem angemischten Olivgrün.

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Nachdem die roten Nationalkennzeichnungen angebracht waren, wurde das ganze Modell gealtert und zusätzlich mit Beschädigungen (mit Hilfe eines Zahnstochers) versehen. Jetzt werden alle Schablonen entfernt und das blanke Metall kommt zum Vorschein.

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Alle Kennzeichnungen am Modell wurden lackiert, was dem Modell eine realistische Note gibt .Zuletzt wird das Ganze noch mit Klarlack fixiert. Jetzt musste das Modell nur noch auf seinem Diorama platziert werden. Hier gilt mein besonderer Dank meinem Modellbaufreund Gerd Schindeler, der mir hier eine tolle Platte gestaltet hat.

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Ein paar Fässer, ein Tisch mit Bank (aus dünnem Holz hergestellt), einige Kleinigkeiten aus dem Militärmodellbau und nicht zuletzt eine Figur von CMK, die den Piloten darstellen soll. Danke an Fred Lewberg, der mir die Ölmalerei der Figurengesichter nahe gebracht hat.

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