Dragon`s Sd.Kfz.182 Königstiger

im Maßstab 1/72 von Peter Ohlenmacher

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Zum eigentlichen Zusammenbau gibt es nicht viel zu sagen, bis auf zwei Stellen am Turmsockel und am Wannenheck hat alles hervorragend gepasst. Die beiden Stellen wurden mit Sheet aufgefüttert und verschliffen, Spachtelmasse musste nicht verwendet werden. Die eigentlich beidseitig durchgängigen Kettenabdeckungen wurden geteilt, an den Enden innen dünner geschliffen und die fehlenden Befestigungsschrauben durch gezogene Gußastabschnitten dargestellt.

Leider befindet sich keine Schaufel im Bausatz, deshalb wurde nur die entsprechende Halterung aus Sheet und Ätzteilabfall nachgebaut. An der Befestigungsfläche der Kettenabdeckungen wurde der Zimmeritauftrag entfernt und die Anschraubklötze mittels Sheetstücken dargestellt.

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Da im Bausatz keine separaten Halterungen für die Ersatzkettenglieder vorgesehen sind, wurden diese aus dünnem Blech (Schnellhefterlasche) und Sheetklötzchen nachgebildet. Der Lafettenring des Turm-MGs erschien mir nicht „fein“ genug, außerdem war er mit den Sichtblöcken am Stück gespritzt. Er wurde komplett entfernt und durch einen Eigenbau ersetzt.

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Auch bei den anderen Werkzeugen war Dragon etwas sparsam, so mussten ein paar Teile aus dem Revell-Bausatz des Königstiger „entliehen“ werden. Das Drahtseil für die Kettenmontage glänzte durch Abwesenheit, das entsprechende Revell-Teil erwies sich als zu lang. Da wurde dann einfach die Halterung nachgebaut, diesmal aus einem gezogenen und anschließend plattgedrückten Gießast.

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Zum Scheinwerfer wurde eine Zuleitung aus Kupferdraht gelegt, die Sichtblöcke wurden aufgebohrt und an der Innenseite mit einem Sheetstücke detailliert. Eine Kettenabdeckung wurde bis auf die Scharnierhälften komplett entfernt, die andere wurde ihrer Auenabdeckung beraubt. Zusätzlich wurden Schraubenköpfe aus gezogenem Gießast und einige Befestigungslöcher ergänzt.

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Am Turm wurden alle angespritzten Griffe entfernt und durch Eigenkreationen aus Kupferdraht ersetzt. Die geätzten Lüftungsgitter liegen dem Bausatz bei und werten das Modell erheblich auf. Umso unverständlicher ist es, dass die entsprechende Abdeckung der vorderen Grätings als Spritzgußteil vorliegt. Hier half mal wieder Plastiksheet und die Reste des Gitters für den Turmkorb meines M60.

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Was habe ich noch vergessen? Die Auspuffrohre wurden aufgebohrt und ein Mittelsteg aus Sheet eingesetzt. Die hinteren Kettenschutzbleche wurden abgeändert, dünner geschliffen und verbeult. Die Ersatzkettenglieder wurden nachgearbeitet und angepasst. Die Auspufftöpfe wurden nachgearbeitet und...lassen wir es dabei ;-)

Lackiert wurde mit Farben von Humbrol und Model Master. Die Farben wurden freihändig mit der Airbrush aufgetragen, lediglich die Befestigungsfläche der Kettenabdeckungen wurde nach dem ersten Lackierdurchgang mit Dunkelgelb abgeklebt. Um einen sauberen Tarnverlaufübergang zu erreichen, wurden die Kettenabdeckungen mit UHU-Tac „angeheftet“. Abschließend erhielt das gesamte Modell einen Überzug mit Vallejo Acryl-Mattlack. für das „Washing“ wurden verschiedene Ölfarben verwendet (je nach Tarnfarbe): Umbra, Siena, Van-Dyck-Braun und Schwarz (auch untereinander gemischt), jeweils stark verdünnt mit Feuerzeugbenzin.

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Die Kette wurde mit Gunze Reifenschwarz lackiert und erhielt ein anschließendes „Washing“ mit verdünnter umbrafarbener Tusche. Die hatte ich irgendwann mal gekauft (keine Ahnung wer mir den Tipp gegeben hat) und erschien mir hier sinnvoll einsetzbar.

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Ich habe einfach kein Vertrauen in diese Gummiketten (die übrigens hervorragend detailliert sind) und „Washings“ mit Verdünnung/Feuerzeugbenzin. Weitere Vorgehensweise: Trockenmalen mit immer heller werdenden Grautönen, ganz zum Schluss mit Metallfarbe (Oily Steel von Xtracolor) und Graphitpulver/Gun Metal von MIG. Nach dem Anbringen der Kette wurden noch verschiedene Pigmente aufgetragen: Rost, Erde und Staub.

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Da das Modell keine Klarlackschicht erhalten sollte und mir die Decals nicht so ganz zusagten, habe ich die Turmnummer und das BK mit der Hand aufgemalt. Oben und unten mit einem Streifen Tamiyaband begrenzt, eine gute Portion Augenmaß und eine ruhige Hand: Es hat zu „meiner“ Zufriedenheit funktioniert.

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Die verwendeten Farben stammen von Vallejo. Die Laufrollen wurden am Umfang mit Schwarzgrau bemalt und mit Graphitpulver eingerieben. Alle unbehandelten Metallteile erhielten die gleiche Grundfarbe und wurden anschließend mit „Detailwashings“, Trockenmalen und Pigmenten weiterbehandelt.

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Die Turmkennzeichnung wurde mit „Schmutzfiltern“ überzogen, um ihr den strahlend sauberen Glanz zu rauben. Ersatzkettenglieder und Auspuff wurden mit verschiedenen Rostpigmenten gealtert, letzterer an den Öffnungen noch mit Rußschwarz.

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Zum Schluss wurden noch ein paar Rostflecke angebracht (Ölfarbe mit einer Zahnstocherspitze aufgebracht, mit einem in Verdünnung getränktem Pinsel nach unten gezogen/ausgeweitet), Kratzer und Farbabplatzer mit MM-Metalizer Gun Metal und einem sehr dünnen Pinsel verteilt und Pigmente (Dust und Earth von MIG) hier und da aufgetupft und verrieben.

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