Academy`s P51-B "Mustang"

im Maßstab 1/72 von Peter Ohlenmacher

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Zu Academys Mustang muss man eigentlich nicht viel sagen: solide Modellbaukost, gute Detaillierung und größtenteils problemlose Passgenauigkeit. Aus der Schachtel lässt sich ohne großes Zubehör ein sehr schönes Exemplar einer „Stang“ auf die Beine stellen. Von mir vorgenommene Ergänzungen/Änderungen: geätztes Gurtzeug von Eduard, geätzte Instrumententafel, frühes Visier aus einer P-47 von Tamiya und ein paar Ätzteile für die Fahrwerksbeine.

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Anstatt eine der von Academy angebotenen Markierungsvarianten zu wählen, entschied ich mich für die Darstellung der Maschine von Captain John Pugh der 357th Fighter Group. Die Decals stammen von Eagle Strike und waren seit jeher mein Favorit für eine P-51B.

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Da die Mustang zum Großteil mit Alclad lackiert werden sollte, wurde diesmal im ersten Schritt das komplette Modell grundiert. Dabei fiel meine Wahl auf die graue Grundierung von Alclad (Filler/Primer). Anschließend wird die gesamte Oberfläche mit einem Borstenpinsel geglättet und von diversen Unreinheiten befreit. Ein Waschgang mit Isopropanol befreit das Modell von den angefallenen Rückständen.

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Nach dem metallisieren, also dem lackieren der Alclad-Bereiche, widmete ich mich dem Vorschattieren aller verbliebenen Blechstöße und Gravuren mit stark verdünnter schwarzer Farbe. Teilweise hellte ich einzelne Innenflächen mit einem gebrochenen Wei auf. Nun waren der Rumpf und die Tragflächen/Leitwerksoberseiten bereit für die eigentliche Lackierung. Dazu wurden Farben von WEM (White Ensign Models) verwendet, die von mir nach Augenmaß abgetönt wurden. Einzelne Bereiche wurden nachträglich noch ein wenig aufgehellt/abgedunkelt, um mehr Nuancen ins Farbkleid zu bringen.

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Zur Vorbereitung für das Aufbringen der Decals wurde die Lackoberfläche mit einer dünnen Schicht aus hochglänzendem Klarlack versiegelt. Die Eagle Strike Abziehbilder ließen sich mit ein wenig Weichmacher sehr gut verarbeiten. Eine weitere Schicht Klarlack bildete die Versiegelung der Decals und dient als Basis für das nachfolgende Washing mit Ölfarben. Zum Abschluss der Lackierung erhielt das Modell eine Lage Humbrol Mattlack (50%) und Seidenmattlack (50%), der wiederum mit ca. 50% Verdünnung gestreckt wurde. An den metallischen Rumpfseiten und den silbernen Unterflächen wurde der seidenmatte Lackanteil um ca. 25% erhöht.

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Es muss nicht immer in die große Zubehörkiste gegriffen werden, auch aus der Box heraus lässt sich mit der Mustang von Academy ein sehr ansprechendes Modell bauen. Ein klein bisschen Geduld, Fingerspitzengefühl und gezielter Farbeneinsatz führen auch zum Ziel.

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