Tamiya´s P-51-B

"Shangri La"

im Maßstab 1/48 von Steffen Recter

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Über Tamiyas Mustang- Familie wurde bereits viel Positives geschrieben, und ich kann dem nur zustimmen: der Bausatz fällt größtenteils zusammen und hat durchweg eine gute Detaillierung, die jedoch an manchen Stellen auch noch Luft nach oben lässt. Nichts desto trotz hie es hier weitestgehend out of box. Lediglich geätzte Gurte aus dem Ersatzteilfundus wurden ergänzt, sowie Resinräder und -Landeklappen, die ich beizeiten zusammen mit dem Bausatz bei eBay geschossen hatte.

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Warum Resinklappen, wo der Bausatz doch von Haus aus separate Teile bietet? Ganz einfach: die Tamiya- Teile passen sowohl im abgesenkten, als auch im eingefahrenen Zustand, was zwangsläufig eine Stufe auf der Klappenoberseite mit sich bringt, die beim Resinteil nicht mehr vorhanden ist. Da jedoch jede Menge Luftblasen und kleine Gussfehler versäubert werden mussten, hätte ich auch von Anfang an die Bausatzteile überarbeiten können…

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Die Decals kamen von einem alten Aeromaster- Bogen, ließen sich aber trotz ihres Alters noch problemlos verarbeiten. Die Shangri La ist sicherlich eine der bekanntesten B-Mustangs und findet sich auch als Markierungsoption in vielen verschiedenen Bausätzen wieder. Don Gentile war einer der erfolgreichsten Jagdpiloten der 8th Air Force und erreichte mit seinen 21 bestätigten Abschüssen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie mit seinen waghalsigen Flugeinlagen, bei denen m.W. auch die Shangri La zu Bruch ging.

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Die Lackierung erfolgte mit Gunze, Alclad sowie Future verdünnt mit Tamiya-Verdünner als Glanzlack. Die Maskierung an den Rumpfseiten erfolgte mit der Maskierknete von Flying Fish Models - sehr empfehlenswertes Zeugs, das insbesondere für Acrylfarben gedacht ist und keinerlei Spuren hinterlässt!

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Weil ich wie gesagt nicht allzu viel Arbeit in das Modell investieren wollte, wurde das Cockpit geschlossen dargestellt, was auch die schnörkellose, simple Eleganz der B/C- Mustangs besser zur Geltung kommen lässt. Natürlich wurde mir das auch wieder zum Verhängnis, da sich auf der fest eingeklebten und eingespachtelten Verglasung nach der Demaskierung innen Sprühnebelspuren zeigten, die sich irgendwie durchs Innere gemogelt haben mussten... naja, better luck next time.

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Da dem Bausatz nur die zylindrischen gepressten "Zigarren"- 110 gal. Papptanks beilagen, habe ich die "klassischen" 75 gal. Droptanks aus dem Bausatz einer D-Mustang entnommen. Die Alterung ist eine Interpretation der vorhandenen Fotos dieser Maschine und zeitgenössischen typischen Abnutzungen, zumal Tamiya ohnehin den falschen Propeller für den Nachbau des Vorbilds mitliefert. Hierfür jedoch auch noch einen Accurate- Miniatures- Bausatz zu schlachten, hab ich dann aber doch nicht mehr übers Herz gebracht.

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Alles in allem: endlich mal wieder ein fertiges Modell, auch wenn`s mal wieder seine Fehlerchen hat. Außerdem wird es mit Sicherheit nicht meine letzte Mustang gewesen sein...

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