Revell´s Phantom RF-4E
im Maßstab 1/72
von Jan-Ulf Krethlow

 

 

 

Über die Bauphase

                 

                       


Schon das Original Bausatz-Cockpit sowie die Schleudersitze machen einiges her. Das Hervorheben einiger erhabener Strukturen durch "Trockenmalen" und die farbliche Gestaltung einiger Bedienelemente (natürlich an das Vorbild angelehnt) schaffen richtig "Stimmung".

 

   

Der Heissbereich wurde mit Modelmaster Polierfarben bemalt. Nach dem ersten Farbauftrag wurde dieser poliert und durch von glänzenden Klarlack von Gunze geschützt. Um ein wenig "Leben" reinzubringen wurden anschließend einzelne Paneele mit Tamiya-Tape abgeklebt und in einem dunkleren Modelmaster-Ton lackiert. Es folgte ein weiterer Auftrag glänzenden Klarlacks. Vor dem Auftrag der Tarnfarben wurde der gesamte Heissbereich durch Abkleben mit Tamiya-Tape geschützt. Ich gebe es zu, ich habe schon ein wenig gezittert, das sich beim Demaskieren auch hier und da etwas der Metallpolierfarbe löst. Das war aber kein Problem, der Gunze Klarlack erfüllte seine Aufgabe, den Schutz des Metallfarbauftrags, einwandfrei.

 

 

Beide Höhenruder sind mir beim Hantieren abgebrochen und wurden anschließend verstiftet. Da ich rumpfseitig die Plastikreste nicht vollständig entfernt habe (hab´ mich schlicht nicht getraut), sitzen die Ruder nicht ganz bündig. Dafür kann ich sie jetzt in gewissen Grenzen in "Form biegen".

Lackiert wurden mit Gunze-Acryl, das Hellblau am Störpod ist Vallejo-Acryl gepinselt. Das Aufhellen der Grundfarben (ich habe ca. 15% weiß zugemischt) lasse ich beim nächsten Modell sein.





Klarlack verwendete ich Polly Scale Acryl, verdünnt mit destilliertem Wasser. Für das abschließende Finish verwendete ich Polly Scale Seidenmatt (mit Ausnahme der Naturmetallflächen) Ein wunderbarer Klarlack, wie ich finde. Aber Gunze hätte es sicher auch getan.

 

 

Die Decals auf der Unterseite sind fast nach Gusto aufgebracht. Die Airdoc-Anleitung lässt den Modellbauer diesbezüglich leider im Regen stehen. Die Qualität der Decals ist allerdings 1A. Sauber gedruckt, dünner Trägerfilm.

 

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Die Form der Hauptfahrwerksklappen sowie des Störpods sind nicht ganz korrekt wiedergegeben. Beim Verbinden des Cockpit- mit dem Rumpfbereich sowie der Lufteinläufe ist etwas Sorgfalt (evtl. Verkleben unter Druck) angesagt. Das kann viel Schleifarbeit ersparen.

 

 

 

 

 

 

     

Fazit

 

Passgenauer, sehr schön detaillierter und mit Sicherheit anfängergeeigneter Bausatz



Seite erstellt am 29 Dezember 2007
Letzte Überarbeitung am 01 Februar 2009

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