Eduard`s Fieseler FI 156f

im Maßstab 1/72

von Klaus Hoffmann

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Den Beinamen „Storch“ hat der Fieseler Fi 156 durch sein ungewöhnlich hochbeiniges Fahrwerk bekommen. Dieses Fahrwerk in Verbindung mit den exzellenten Langsamflugeigenschaften ermöglichte dem Storch Starts und Landungen auch auf extrem kurzen und unbefestigten Pisten.

Der Erstflug fand bereits 1936 statt und in den folgenden Jahren wurden fast 3000 Exemplare gebaut. Sogar nach dem 2. Weltkrieg fertigten ausländische Firmen noch Nachbauten in großen Stückzahlen.

Die ungewöhnliche, aber doch ansprechende Form mit der großzügig verglasten Kabine verleiht ihm ein unverwechselbares, aber trotzdem sehr gefälliges Erscheinungsbild.

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Mich hat schon vor einigen Jahren das exzellente Strip Down-Modell von J. Nissen fasziniert. Als ich dann irgendwann auf den Eduard-Bausatz für ein sogenanntes „Strip Down“-Modell in 1/72 gestoßen bin, habe ich zugeschlagen, obwohl Flugzeuge sonst absolut nicht zu meinen bevorzugten Modellsparten gehören.

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Der Bausatz besteht aus mehreren Ätzteilplatinen sowie Spritzgußteilen, von denen u.a. Fahrwerksteile, Motorhaube, Sitze und Vorflügel für den Bau benutzt werden. Man sollte sich unbedingt an die Anleitung halten, da die richtige Montagefolge bei solchen Bausätzen sehr wichtig ist, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

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Der Bausatz wurde strikt aus der Schachtel gebaut, vor allem weil ich wie erwähnt nicht der Flugzeugfachmann bin und es auch wirklich ein reines Spaßprojekt war.

Wirklich schwierig ist der Bau des Modells eigentlich nicht, aber ein wenig Erfahrung vor allem auch im Umgang mit PE-Teilen sollte auf jeden Fall vorhanden sein. Durch die sehr filigranen Teile ist besonders beim Rumpf große Vorsicht geboten, weil man bei jedem zu festem Zugreifen irgend etwas verbiegt. Wenn man aber erstmal den Rumpf zusammenbebaut hat und eine minimale Grundstabilität vorhanden ist, geht der Rest gut von der Hand. Ich habe alle Verbindungen möglichst vor dem Lackieren mit normalem dünnflüssigen Sekundenkleber geklebt; die Lackierung erfolgte mit Tamiya-Farben, die mit der Airbrush aufgebracht wurden.

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Zum Schluss wurde das Modell in einer Minivitrine von Trumpeter, die mit Spiegelpolystyrol ausgelegt wurde, fest montiert. So ist ein optimaler Staubschutz sichergestellt und man muss das empfindliche Fliegerchen nicht mehr berühren.

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Der Ausflug in für mich fremde Modellbaugebiete und -maßstäbe hat mir großen Spaß gemacht, und das Modell ist wirklich ein netter Blickfang in der Vitrine. Für knapp 12 Euro Straßenpreis bekommt man einigen Spaß geboten.

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