CMR Supermarine Spitfire F.IX

im Maßstab 1/72
von Jan-Ulf Krethlow

 


Übersicht

Artikelnummer: 175
Maßstab: 1/72
Inhalt: Vollresinbausatz mit Eduard Ätzteilplatine (bedruckt), Eduard-Masken und  tiefgezogenen Hauben (2 Versionen)
Preis: ca. EUR 37,00
Vorteile:

Wirklich komplett ausgestattet, mehrere Versionen baubar (2 verschiedene Flügelformen, 2 verschiedene tiefgezogene Kanzeln (liegen jeweils doppelt bei) umfangreicher Decalbogen für 4 verschiedene Versionen, sehr schön detaillierte Bauteile

Nachteile:

Gravuren etwas zu breit

Urteil: Sehr empfehlenswert

Seit geraumer Zeit widmet sich CMR der verschiedenen Versionen der legendären Supermarine Spitfire. Der Modellbauer hat dadurch die Qual der Wahl, für welches Modell er sich den nun entscheiden möchte. Die Qualität der Resinteile ist dabei über alles erhaben. Die produktionsbedingt wohl nicht vermeidbaren Angüsse sowie die stellenweise vermehrt auftretenden "Fischhäute lassen sich verschmerzen. Auf der anderen Seite lässt der Anblick der wunderschön gegossenen Teile wirklich Freude aufkommen. Gepaart mit einer, in diesem Ausmaß wohl selten vorkommenden, Vielzahl von "Schmankerln" weiß dieser Komplett-Kit wirklich zu beeindrucken.

 

  • Zwei Flügelversionen (darunter eine für die Höhenversion mit größerer Spannweite und spitz zulaufenden Flügelspitzen.
  • frühe flache und spätere gewölbte Kanzelversion
  • hochdetailliertes Cockpit mit Ätzteilen
  • Einstiegsklappe liegt einzeln bei, auch geöffnet darstellbar
  • hochdetailliertes Fahrwerk inkl. geätzten Fahrwerksklappen
  • 4 Möglichkeiten der Darstellung der Flügelbewaffnung
  • Propellerblätter liegen auch einzeln bei
  • Tally Ho Decalbogen für verschiedene Versionen
Details

                                   

Fazit


Erste Erfahrungen im Umgang mit Resin- und Ätzteilen sollte man schon haben. Auch das saubere Ausschneiden der Vaku-Kanzeln ist nicht gerade Einsteigerarbeit. Deutlich zu erkennen also, welche Zielgruppe CMR hier anpeilt.

Bis jetzt nur in die Schachtel geschaut, ergibt sich die Frage wie man die in meinen Augen etwas zu breit geratenen Gravuren handhabt. Eventuell reicht da eine dezenter als üblich ausgeführte Betonung. Davon abgesehen ein wunderschöner und die Ausstattung betreffend über alles erhabener Bausatz. Weiter so CMR.